Sanierungsbedarf der Heizung erkennen

Ein Junge sitzt im Schlafanzug auf einem Heizkörper
Viele Eigenheimbesitzer zögern, eine neue, energiesparende Heizung einbauen zu lassen. Hauptargument: „Der alte Kessel läuft ja noch!“ Eine Sichtweise, die unnötige Energiekosten verursachen kann. Denn was viele nicht wissen: Der Austausch eines alten Kessels ohne Brennwert gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung kann die Energiekosten um bis zu 30 Prozent senken.
Ein eindeutiges Indiz, dass sich eine Modernisierung lohnt, ist ein zu warmer Heizungskeller. Eine hohe Eigentemperatur des Kessels weist auf erhebliche Wärmeverluste durch eine schlechte Isolierung hin und lässt auch die Raumtemperatur im Heizungskeller um mehrere Grad steigen. Auch schlechte Abgaswerte bei der jährlichen Prüfung durch den Schornsteinfeger sind eindeutige Signale, dass die Sanierung der Heizung nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte. Faustregel: Bei Heizungen, die älter als 15 Jahre sind, lohnt sich meist eine Modernisierung. „Hauseigentümer sollten diese Anzeichen auf jeden Fall ernst nehmen und über eine effiziente und dabei umweltfreundliche Alternative zum alten Heizsystem nachdenken“, erklärt Dr. Timm Kehler, Sprecher des Vorstands vom Zukunft Erdgas e. V.
Weitere Informationen gibt es auf www.moderne-heizung.de. Dort können Eigenheimbesitzer das Einsparpotenzial ermitteln, Auskunft über verfügbare Förderprogramme erhalten und Kontakt zu SHK-Fachhandwerkern in ihrer Nähe aufnehmen. (txn.)
Foto: Zukunft Erdgas e. V./txn-p
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