Heizungserneuerung: Höhere Zuschüsse sichern

Heizungserneuerung: Höhere Zuschüsse sichern

Die Gelegenheit für eine Heizungserneuerung ist günstig: Wer seine Heizungsanlage energieeffizient modernisiert oder austauscht, profitiert neben den aktuell niedrigen Zinsen von rund 2.500 Förderprogrammen. Angebote gibt es von Bund, Ländern und Gemeinden, teilweise sogar von Energieversorgern.

Heizungserneuerung – Fördergelder beantragen

Allerdings ist die Vielfalt an möglichen Zuschüssen für den sanierungswilligen Hausbesitzer kaum zu durchschauen. Erschwerend hinzu kommt die unübersichtliche Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten und Vorschriften. Ein neuer Informationsdienst verschafft nun einen besseren Durchblick – und damit auch mehr Fördergeld. Der spezielle Förderservice von Paradigma, Experte für ökologische Heizungssysteme, umfasst neben der Ermittlung der maximalen Finanzhilfe auch das Ausfüllen der Anträge. Das Prinzip ist denkbar einfach: Hilfreich ist eine Checkliste zum Download, die zusammen mit dem unterschriebenen Auftragsdokument und dem Angebot des Fachhandwerkers an den Förderservice geschickt wird. Der prüft dann, welche Förderungen es aktuell gibt und wie sie kombiniert werden können. Danach bereitet er die Förderanträge vor. Sind alle Voraussetzungen erfüllt und die Unterstützung bewilligt, steht dem Heizungseinbau nichts mehr im Wege. (Advertorial)

Foto: Paradigma/txn
Erneuerbare Energien für kommunale Einrichtungen

Erneuerbare Energien für kommunale Einrichtungen

In den 16 deutschen Bundesländern gibt es 2.064 Städte und 11.418 Gemeinden. Ein Großteil dieser Verwaltungseinheiten hat eins gemeinsam: Sie hängen mit der energieeffizienten Sanierung der Heizungsanlagen von kommunalen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Sporthallen oder städtischen Wohnungen weit hinterher. Die meisten Kommunen scheuen die Investitionskosten, dabei ist die Lösung leichter als gedacht – mit sogenanntem Wärme-Contracting.
Hierbei schließen Gemeinden mit dem Contractor, beispielsweise dem örtlichen Energieversorger einen Vertrag – meist über 10 bis 15 Jahre. Dabei übernimmt der Contractor die Kosten für Beschaffung, Installation und Betrieb der Heizungsanlage. Im Gegenzug zahlt die Kommune für die gelieferte Wärme. Die Vorteile erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien: „Der Sanierungsstau in den Heizkellern der Gemeinden wird beseitigt, ohne das diese hohe Investitionskosten zahlen müssen. Der Energieversorger wiederum kann durch die langfristigen Verträge besser kalkulieren und die Kosten jährlich umlegen.“
Wird bei der Sanierung der Heizungen auf erneuerbare Energien gesetzt, ist vom Öko-Contracting die Rede. Hier wird der veraltete Öl- oder Gaskessel durch neue Anlagen ersetzt, die ihre Heizenergie aus Wärmepumpen, Pelletkesseln oder Solarthermieanlagen beziehen. Durch den Beitrag zum Klimaschutz wird das Öko-Contracting vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Zuschüssen gefördert.
Weitere Informationen zum Zukunftsmodell „Öko-Contracting“. (txn.)
Foto:fotolia/txn-p
So funktioniert eine stromerzeugende Heizung

So funktioniert eine stromerzeugende Heizung

Viele Eigenheimbesitzer und Gewerbebetriebe, die auf der Suche nach einem ökologisch sinnvollen Heizsystem sind, interessieren sich für die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Was aber steckt genau dahinter?
Die KWK produziert gleichzeitig Strom und Wärme direkt im Eigenheim. Mikro-KWK-Anlagen wie der Dachs von SenerTec nutzen den Brennstoff – Erd-/Flüssiggas, Heizöl oder Biodiesel – sehr effizient, sodass der CO2-Ausstoß um bis zu 50 Prozent sinkt. Das Objekt wird mit der Wärme beheizt, die bei der Produktion des Stroms entsteht. Da moderne KWK-Anlagen oft mehr elektrische Energie produzieren als im Gebäude benötigt wird, werden Überschüsse ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Dadurch – und durch verschiedene staatliche Fördermaßnahmen – ist der Betrieb einer KWK-Anlage nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell interessant. (Advertorial)
Grafik: SenerTec
Heizwärme und Warmwasser mit Solarthermie

Heizwärme und Warmwasser mit Solarthermie

Viele Haushalte haben mit steigenden Heizkosten zu kämpfen. Kein Wunder also, dass sich viele Eigenheimbesitzer dazu entschließen, ihre Immobilie mit thermischen Solarkollektoren auszurüsten. „Im Unterschied zu Photovoltaik-Anlagen, mit denen aus Sonnenenergie Strom hergestellt werden kann, werden Solarthermie-Anlagen für die Produktion von Heizwärme und Warmwasser genutzt“, erklärt Experte Christian Stolte von der Deutschen Energie-Agentur (dena). Die Sonnenenergie macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen und obendrein profitiert auch die Umwelt, denn es wird kein CO2 freigesetzt.
Solarthermie lässt sich problemlos mit anderen modernen Heizsystemen kombinieren, zum Beispiel mit Brennwertgeräten, Wärmepumpen oder Pelletkesseln. Dies ist nötig, weil vor allem im Winter mit der Sonnenenergie nicht der komplette Wärmebedarf gedeckt werden kann. Die üblicherweise auf dem Hausdach installierten Kollektoren sammeln die Kraft der Sonne und geben sie an eine Wärmeträgerflüssigkeit ab. Diese zirkuliert zwischen den Solarthermie-Kollektoren und einem Warmwasserspeicher. „Je größer dieser so genannte Pufferspeicher und die Kollektorfläche sind, desto länger kann das Eigenheim auch dann mit warmem Duschwasser und Heizwärme versorgt werden, wenn die Sonne gerade nicht scheint“, erläutert Stolte.
Damit die Heizwärme im Haus möglichst effizient genutzt wird, sind vor allem in älteren Häusern oft noch weitere Energiespar-Maßnahmen ratsam, zum Beispiel eine Wärmedämmung oder moderne Fenster. Experten raten deshalb dazu, einen qualifizierten Energieberater zu Rate zu ziehen. „Der Energieberater prüft die vorhandene Bausubstanz und die Heizungsanlage und gibt auf dieser Basis konkrete Empfehlungen, welche weiteren Modernisierungsschritte sinnvoll wären“, sagt Stolte. Regionale Kontaktadressen von qualifizierten Beratern und viele wichtige Tipps zur energetischen Modernisierung gibt es im Internet unter www.die-hauswende.de (txn.)
txn-Foto: B.A.U.M./fotolia
Solarwärme schützt vor hohen Heizkosten

Solarwärme schützt vor hohen Heizkosten

Keine Energiequelle steht in so großem Umfang zur Verfügung wie die Sonne. Wird ihre Kraft durch solarthermische Anlagen in Wärme umgewandelt, kann sie mit fast jedem anderen Heizungssystem im Eigenheim kombiniert werden. So lässt sich nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel entlasten.
Solarthermie-Anlagen sammeln über Flach- oder Röhrenkollektoren auf dem Hausdach die Sonnenenergie und machen diese für die Heizung und Warmwasserbereitung nutzbar. Über einen Pufferspeicher kann diese Wärme gespeichert werden, so dass auch dann Energie zum Heizen oder Duschen vorhanden ist, wenn die Sonne nicht scheint. Wer sich über diese und andere Möglichkeiten der energetischen Modernisierung informieren möchte, findet unter www.die-hauswende.de viele hilfreiche Tipps und qualifizierte Ansprechpartner vor Ort. (txn.)
txn-Foto: B.A.U.M./fotolia