So sinken die Energiekosten

So sinken die Energiekosten

Den größten Anteil an den Wohnnebenkosten in privaten Haushalten verursacht die Heizung. Schon kleine Verhaltensänderungen können helfen, die Ausgaben spürbar zu senken – ohne den zweiten Pulli überzuziehen.
Diese fünf Tipps helfen bei der Optimierung des eigenen Heizungsverbrauchs:
Verbrauch prüfen: Zehn Prozent weniger Heizenergie sind bei monatlichem Blick auf den eigenen Verbrauch möglich. Das ist das Ergebnis eines dreijährigen Praxistests der Deutschen Energie-Agentur (dena) unter 200 Mietern. Die Einsparungen sind dabei unabhängig vom energetischen Standard des Gebäudes.
Ein Grad kühler: Wer die Raumtemperatur minimal reduziert, spart ohne großen Komfortverlust. Ein Grad weniger bedeutet rund sechs Prozent weniger Heizkosten. Optimale Temperatur: für Wohnräume 20 °C, in Küche und Schlafzimmer reichen 18 °C aus.
Stoß- statt Dauerlüften: Über längere Zeit angekippte Fenster erhöhen den Energieverbrauch. Daher raten die Experten der dena, besser stoßzulüften – mehrfach am Tag für ein paar Minuten.
Fenster abdichten: Durch Undichtigkeiten an Fenstern oder Eingangstüren gelangt unnötig kalte Luft in die Wohnung. Abhilfe schaffen Gummiabdichtungen aus dem Baumarkt, die den Luftaustausch über die Fugen stark verringern.
Richtig einrichten: Heizkörper sind nicht selten durch Gardinen oder Möbel verdeckt. Daher rät die dena: Heizkörper und Thermostatventile frei lassen, Vorhänge am besten mit einer Handbreit Abstand zur Wand und zum Fußboden versehen.

Verbrauch einfach im Griff

Wer zur Miete wohnt, zahlt für Strom, Heizung, Kabel-TV, Telefon und Internet – entweder monatlich, quartalsweise oder jährlich. Kein Wunder, dass viele hier den Überblick verlieren. Und wenn dann die Nachzahlungen kommen, ist die Überraschung meist groß. Dem lässt sich jedoch entgegenwirken: Etwa durch regelmäßige Informationen zum Wärmeverbrauch. Denn dadurch kann der Verbrauch durchschnittlich um zehn Prozent gesenkt werden, wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) herausgefunden hat. In einem Modellversuch wurden Mieter regelmäßig mit Informationen zu Verbrauch und Kosten ihrer Heizung versorgt. Die monatliche Visualisierung über eine Webseite oder App führte zu einer Wärmeeinsparung von durchschnittlich zehn Prozent. Kein Wunder, denn über 70 Prozent der Haushalte des Pilotprojekts haben ihren Energieumgang effizienter gestaltet. (Advertorial)

Heizungssanierung & Heiztipps, Regenerative Energie, Bauen & Sanieren

Foto: ista
Heizungsmodernisierung klug finanzieren

Heizungsmodernisierung klug finanzieren

Ist die Heizung in die Jahre gekommen, sollten Hausbesitzer mit einem Heizungs-Check prüfen lassen, ob sie noch energie- und kosteneffizient arbeitet. Ein Fachmann begutachtet dafür den Zustand der Anlage und kann dank seiner Messungen berechnen, wie viel Energie mit einer neuen Heizung gespart werden kann. Ideale Ansprechpartner sind z.B. „Meister der Elemente“. Das sind Fachbetriebe aus dem SHK-Handwerk, die produktneutral beraten. Wer sich im Anschluss für die Heizungsmodernisierung entscheidet, wird mit einer Reihe von Förderprogrammen unterstützt. Bis zu 8.000 Euro vom Staat gibt es für die Installation einer umweltschonenden Biomasseheizung. Dazu gehören unter anderem Pellet- und Hackschnitzelöfen sowie Kombinations- und Scheitholzvergaserkessel. Gefördert wird auch die Errichtung und Erweiterung von Solarthermieanlagen. Wer sich eine Wärmepumpe anschafft, profitiert ebenfalls. Zuschüsse bis zu 15.000 Euro sind hier möglich. Daneben gibt es je nach Bundesland noch weitere Programme für die Heizungsförderung. Außerdem helfen manche Städte und Landkreise bei der Investition in eine umweltfreundliche Heizung. Einen aktuellen Überblick bietet die Fördermitteldatenbank. Doch nicht immer muss es eine neue Anlage sein. Manchmal bringt schon die Optimierung der bestehenden Heizung eine deutliche Energieeinsparung. Deshalb gibt es auch hierfür Zuschüsse. Förderfähig sind zum Beispiel eine verbesserte Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung oder der Einsatz von Einzelraumreglern. Grundsätzlich gilt: Je umweltfreundlicher und effizienter die Heizung nach der Modernisierung ist, desto attraktiver fällt die finanzielle Unterstützung aus. Wichtig ist dabei, den Antrag fristgerecht einzureichen – und zwar vor Beginn des Vorhabens. Hausbesitzer sollten sich daher frühzeitig vom SHK-Profi vor Ort informieren und beraten lassen.

Der Weg zur neuen Heizung

In fast zwei Drittel der Heizungskeller in Deutschland steht nach wie vor eine veraltete Heizung. Das kostet unnötig Energie und belastet zudem die Umwelt. Immer mehr Eigenheimbesitzer machen sich deswegen Gedanken über eine Heizungssanierung. Dabei gilt es zunächst zu entscheiden, ob es eine Pelletheizung, eine Wärmepumpe oder doch lieber eine Gasbrennwertanlage in Kombination mit Solarthermie sein soll. Um die individuell optimale Lösung zu finden, empfiehlt sich in jedem Fall ein frühzeitiges Gespräch mit einem „Meister der Elemente“ – also einem Fachmann aus dem SHK-Handwerk vor Ort. Denn nicht nur der Preis der Heizanlage spielt eine wichtige Rolle. Auch der vorhandene Platz, die Kosten für den Einbau und eine eventuelle Förderung sollten detailliert geplant werden. Gleiches gilt für die laufenden Kosten für Brennstoff und Wartung. Was viele nicht wissen: Auch versierte Heimwerker sollten die komplexe Aufgabe der Heizungssanierung in keinem Fall selbst angehen. Denn nur wenn die Installation von einem Meisterbetrieb realisiert wird, erfolgt eine Anerkennung durch die Hausrat- und Gebäudeversicherung. (Advertorial)

Heizungssanierung & Heiztipps, Regenerative Energie, Bauen & Sanieren

Foto: Meister der Elemente
Elektroauto: Das Eigenheim als Tankstelle

Elektroauto: Das Eigenheim als Tankstelle

Morgens zur Arbeit fahren und abends das Elektroauto mit selbst produziertem Strom zu Hause auftanken: Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, ist heute Wirklichkeit. Denn Hausbesitzer, die mit der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) heizen, produzieren dabei quasi nebenbei sehr umweltschonend Strom. Ein eigener Ladepunkt am Eigenheim lenkt den klimafreundlichen KWK-Strom direkt in den Fahrzeug-Akku.
Wer seine E-Fahrzeuge selbst „betankt“, tut damit nicht nur Gutes für die Umwelt, sondern auch für das eigene Portemonnaie – und zwar gleich mehrfach. Denn Anschaffung und Betrieb von Geräten wie dem Dachs von SenerTec werden staatlich gefördert. Zudem ist der selbst produzierte Strom günstiger als der vom Energieversorger.

Einfach an der Heizung tanken

Das Elektroauto wird ganz bequem von Zuhause aus aufgetankt.

Eine eigene Stromtankstelle? Kein Problem mit der Kraft-Wärme-Kopplung. Hier erzeugt die Heizung umweltschonenden Strom, der dann zum Betanken des Elektroautos genutzt werden kann.

Mobilität wird elektrisch: Der Pariser Klimavertrag schreibt ab 2050 Null-Emissionen für alle Autos vor. Das klingt, als sei es noch eine Ewigkeit entfernt. Bei einer geschätzten Kfz-Lebensdauer von 20 Jahren wird allerdings schnell klar, dass sich die Zeit der Verbrennungsmotoren dem Ende zuneigt. Denn schon in zwölf Jahren kommen nur noch Elektroautos auf den Markt, so die Meinung von Experten.

Strom wird also der neue Kraftstoff für Autos – und wer zukünftig Elektrizität tankt, sollte sich schon heute Gedanken über die Herkunft der Energie machen. Denn umweltschonend sind Elektrofahrzeuge nur dann, wenn auch der Strom ökologisch einwandfrei produziert wurde.
Was viele Eigenheimbesitzer nicht wissen: das geht sehr gut auch zu Hause – und zwar mit der Kraft-Wärme-Kopplung. Hier wird der Strom direkt vor Ort produziert. Dabei entsteht Wärme, die zum Heizen und für die Warmwasserbereitung genutzt wird. Der Strom kann dann entweder ins Netz eingespeist oder selbst genutzt werden. Geräte wie der Dachs von SenerTec sind kaum größer als ein Kühlschrank und verwandeln jedes Eigenheim in eine private Stromtankstelle. Das macht nicht nur deutlich unabhängiger von Energielieferanten, sondern senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt.
Hausbesitzer, die mit Kraft-Wärme-Kopplung heizen, nehmen aber nicht nur maßgeblich an der Energiewende teil. Sie investieren auch in eine finanziell bessere Zukunft. Denn der Stromverbrauch wird immer weiter ansteigen – mit Auswirkungen auf den Preis. Wer dann zu den Stromerzeugern zählt, hat deutliche ökonomische Vorteile. (Advertorial)
Fotos: Adobe Stock/Oliver Le Moal,  iStock/wellphoto